Suchtberatung nach §15 SMG

Die Suchtberatung richtet sich an volljährige Menschen aus dem Bezirk Liezen mit verschiedenen Abhängigkeits- und/oder Suchtproblemen (sowohl legale als auch illegale Suchtmittel). Zur Zielgruppe gehören demnach Menschen, die durch süchtiges Verhalten gefährdet oder bereits abhängig geworden sind.

Sie erhalten Unterstützung bei problematischem Umgang zum Beispiel mit illegalen Substanzen, Alkohol, Medikamenten, Nikotin, Glücksspiel, Internet sowie problematischem Essverhalten.

Die MitarbeiterInnen bieten zudem unterstützende Gespräche und Informationen für Angehörige, FreundInnen und KollegInnen von Betroffenen an.

Wie bei jeder Sucht ist das Eingeständnis, dass eine Abhängigkeit besteht, die erste und wesentliche Voraussetzung um etwas zu verändern und um Hilfe überhaupt annehmen zu können. Daher ist es von Bedeutung, dass Sie Ihren eigenen Umgang mit der Abhängigk und/oder dem Suchtverhalten verändern wollen und/oder das Suchtverhalten als problematisch anerkennen. Wir arbeiten nur mit Ihnen gemeinsam, Sie selbst bestimmen Ihre Ziele, Ihr Tempo und Ihren Weg dorthin.

Unterstützung wird in Form von psychosozialer Beratung in ambulanter und mobiler Form angeboten. Das Angebot ist vertraulich und für Sie kostenlos. Auf Wunsch kann das Angebot auch anonym genutzt werden.

Öffnungszeiten:

Sie erreichen uns Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 12:00 und Mittwoch von 14:00 bis 18:00.

Kontakt

Suchtberatung nach §15 SMG
Fronleichnamsweg 4/1
8490 Liezen
E-Mail: suchtberatung@verein-avalon.at

So sind wir für sie da!

Ausgehend von der jeweils individuellen Biographie verstehen wir unsere Arbeit als Hilfe zur persönlichen Entwicklung.

Je nach Bedarf können die Suchtberatungen helfen…

die soziale Umgebung zu sichern,

körperliche Folgeschäden zu verringern,

Behandlungsmotivation zu erarbeiten oder

Reduktions- bzw. Abstinenzziele zu entwickeln und zu verfolgen.

 

Die Suchtberatung beinhaltet...

individuelle psychosoziale Beratung,

Vermittlung in stationäre oder ambulante Entgiftungs-/Entwöhnungsinstitutionen,

Vermittlung zu bezirksansässigen Institutionen und Einrichtungen sowie

Nachsorge.

Aufgrund der niederschwelligen Arbeitsansätze werden primär Menschen mit gering ausgeprägtem Abstinenzwunsch erreicht. Insofern nimmt die Motivationsarbeit (im Sinne der motivierenden Gesprächsführung) in der Betreuung eine zentrale Rolle für das Erreichen der Zielsetzung ein.

Die Dauer der Betreuungen ist unterteilt in Kurz- und Langzeitbetreuung und richtet sich nach Ihrem Bedarf sowie Ihren Möglichkeiten.  

Die Betreuung erfolgt nach Leitsymptomen der Abhängigkeit (von Opiaten, Kokain, Stimulanzien, Tranzquilizern/ Hypnotikern, Halluzinogenen, Cannabis, Schnüffelstoffen, Alkohol, biogenen und anderen Substanzen) sowie nach Art der sozialen Bedürftigkeit (wie Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit, finanzielle Notlagen, Arbeitslosigkeit, Therapieangebote etc.).

Herzlichen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren SubventionsgeberInnen.

Ohne sie wären wir nur halb so hilfreich!